Mythen und Märchen im deutschen TV #2: Don Quijote de Mallorca (Jens Büchner aus Goodbye Deutschland)

Prolog

An einem Orte irgendwo in Sachsen, an dessen Namen ich mich nicht erinnern kann, lebte noch vor nicht allzu langer Zeit ein deutscher Durchschnitts-Mann: mittelalt, mittelgroß, mittelschlank, mittelsympathisch, mittelviel Haupthaar. Wer ihn in seiner Heimat auf der Straße sah, dem hätte an ihm nichts allzu Besonderes auffallen können. Aber seine Mitmenschen und auch solche, die ihn nie gekannt hatten oder ansonsten nie kennengelernt hätten, sollten ihn bald aus der Ferne ganz anders zu sehen bekommen…


Auf ins Glück!

Der Don Quijote, von dem hier die Rede ist, heißt mit bürgerlichem Namen Jens Büchner. In seiner sächsischen Heimat arbeitete er als Finanzwirt, hatte eine Frau und zwei Töchter, die sozusagen aus dem Gröbsten heraus waren. Alles in allem ein geregeltes Leben, aus dem er jedoch auszubrechen beabsichtigte. Auf das meeresumwogt ferne und doch qua 17. Bundesland den Deutschen scheinbar so nahe Eiland Mallorca sollte ihn nun ebenso dringlich wie relativ plötzlich sein weiterer Lebensweg führen.

Das vordergründige Motiv dieses radikalen Umbruchs war die Beziehung zu einer Frau, und der Wunsch, mit dieser den Rest seines Lebens zu verbringen. Jens hatte sich unsterblich in seine um die 20 Jahre jüngere Kollegin Jenny verliebt, mit der er, der verheiratete Mann, heimliche Turtel-Urlaube auf Mallorca genoss. So blitzartig erwischte ihn Amors Pfeil, dass er bald beschloss, sein bisheriges Leben in jeder erdenklichen Weise hinter sich zu lassen: neue Frau, neuer, nie zuvor ausgeübter Job als Boutiquen-Besitzer, neuer Wohnsitz. Dass für letzteren nur eben jenes Mallorca, Sehnsuchtsort und Ziel der ersten gemeinsamen Liebesfluchten, infrage kam, war Jens und Jenny von vornherein mit der ganzen Wucht der Irrationalität klar. Mallorca, quasi die letzte Ausfahrt vor Utopia.

Soweit die offizielle Begründung für diesen gewagten Schritt. Ein kleines, aber bedeutsames Detail kann uns allerdings auf die Fährte des eigentlichen Motivs lenken: Jens lässt sich bei seiner Auswanderung vom Kamera-Team der beliebten VOX-Serie „Goodbye Deutschland“ begleiten.

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Was Jens denn wirklich dazu bewegte, sich auf die Reise in eine für ihn neue Welt zu begeben, fragt ihr euch? Nun: Er hatte eindeutig zu viele Glücksritter-Sendungen im Fernsehen gesehen. Geschichten von Menschen, die es, begleitet und gepusht vom TV, vermeintlich zu Ruhm, Ehre und Vermögen gebracht hatten. So sehr hatten diese Stories seinen übermäßig fantasievollen Geist korrumpiert, dass er sich irgendwann in seinem Innersten selbst als einer ihrer Helden wähnte.

Auswandern also. Ja, das schien ein guter Auftakt für Jens´ ganz eigene Geschichte zu sein, und so war es auch:
Gerne folgten Kamera-Team und Zuschauer*innen den erwartbar unerwarteten Turbulenzen der ersten Zeit. Die Balearen-Insel stellte für Jenny und vor allem Jens so manche Hürde auf, die es mit dem Fernsehen im Rücken zu überwinden galt. Dass diese Spanier*innen auf den Ämtern und in den Läden Mallorcas aber auch alle spanisch sprechen müssen! Kein Wort deutsch sprechen die mitunter! Beinahe so wenig deutsch wie Jens spanisch spricht. Und wer hätte denn vorher divinieren oder sich gar irgendwie darüber informieren können, dass im Winter auf Malle geschäftlich tote Hose ist und man daher den Sommer über das Geld für das gesamte Jahr verdienen muss? Überhaupt ist das nahezu unverschämt schwierig so eine Boutique in die Gänge zu bringen, wenn man es noch nie gemacht und null Ahnung von Selbstständigkeit, spanischer Bürokratie oder Mode hat…

Aber, allen Widrigkeiten zum Trotz, schien es zu klappen mit dem jungen Glück. Jens hatte mit Jenny inzwischen einen kleinen Sohn, die Boutique wurde eröffnet und lief, auch „Goodbye Deutschland“ sei Dank, gar nicht mal so schlecht an, Malle hielt, was es an Sonnenschein versprochen hatte. Als krönenden Höhepunkt sahen die geneigten Zuschauer*innen Jens schließlich seiner Jenny ganz romantisch in einer Bucht einen Heiratsantrag machen, den sie selbstredend mit Tränchen in den Augen annahm.

 

Krisis und Kurskorrektur

Happy end am Sonnenstrand, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie auch heute noch so weiter? Oh nein. Jens´ Geschichte sollte einen komplett anderen Verlauf nehmen.

Wir werden Zeuge, wie irgendwann recht plötzlich in diesem aufkeimenden Idyll eine Krise über Jens hereinbricht, und zwar dem ersten Anschein nach eine gesundheitliche. Jens glaubt sich krank, todkrank möglicherweise. Er hat Atembeschwerden, kriegt immer wieder kaum noch Luft. Er lässt sich vom Arzt untersuchen, der glücklicherweise nichts Ernstes findet. Puh, Schwein gehabt, weiter geht´s, nach diesem Schock mit noch mehr Elan und Lebensfreude, könnte man meinen.

Aber dieser Krisenmoment scheint etwas in Jens ausgelöst zu haben bzw. nur der Höhepunkt einer schon länger andauernden Entwicklung zu sein. So harmonisch, wie die Zuschauer*innen glaubten, war es bei Jens und Jenny dann offenbar doch nicht. Jens´ neueste hypochondrische Arien werden Jenny nun vollends zu theatralisch, sie hat es satt, im wahrsten Sinne des Wortes alleine das Kind schaukeln und den Laden schmeißen zu müssen. Da kann sie auch gleich Single sein, dann muss sie wenigstens nicht Jens´ Genöle ertragen. Und so kommt es, dass das Auswanderer-Traumpaar Jens und Jenny sich trennt.

Jens´ Krise ist natürlich hochgradig symbolisch. Sein physisches Überleben mag zwar nicht auf dem Spiel stehen – in seinem Unbewussten fühlt er sich jedoch in seiner TV-Glücksritter-Existenz bedroht. Eine gelungene Auswanderung, die in ein zufriedenes, ruhiges Leben mit Frau und Kind mündet, wer will das schon auf die Dauer im Fernsehen anschauen? Gut, den einen oder anderen Rückschlag gibt es immer, inklusive erneutem sich-Hochkämpfen. Aber sonst? Langweilig! In seinem tiefsten Inneren erdrückt Jens diese Aussicht. Die Banalität dieser neuen Alltäglichkeit nimmt ihm die Luft zum Atmen.

Die richtig guten Glücksritter-Stories sehen anders aus, das weiß doch jede*r. Wahre Glücksritter folgen einer künstlerischen Berufung, und wenn es auch nur die Berufung zum Lebenskünstler ist. Dass Jens eine Veranlagung gerade zu Letzterem in sich spürt, stellt er bald eindrucksvoll zur Schau.

 

Abenteuerliche Arabesken: Don Quijote meets Don Juan

Nachdem Jens bei Jenny ausgezogen ist, startet er ein Himmelfahrtskommando nach dem anderen. An Ideen mangelt es ihm wahrlich nicht. Je bekloppter, desto besser – mein persönliches Highlight: der Verkauf eines ganz besonderen Schmankerls unter den Jens-Fan-Artikeln, namentlich ein Briefbeschwerer, der von Jens´“hocherotischem“ (Büchner über Büchner) Konterfei geziert wird. Wer will so etwas eigentlich nicht auf dem Schreibtisch stehen haben?!? Je vernünftiger ein Projekt, desto weniger Chancen hat es, dauerhaft realisiert zu werden. Einen Kellner-Job etwa, den ihm mitfühlende Menschen anbieten, damit er irgendwie über die Runden kommt, lässt er nach wenigen Tagen sausen, ohne die betreffenden Chefs darüber zu informieren. T-Shirt-Kollektion, Restaurant-Leitung, Moderation eines „Mr Beach“-Wettbewerbs, schließlich die neue alte Idee, eine eigene Boutique zu eröffnen (rein zufällig gegenüber der Boutique seiner mittlerweile Ex Jenny)… vieles geht, nichts geht lange.

Ein nicht unbedeutender Teil der Abenteuer, in die er sich dabei stürzt, sind Liebes-Abenteuer. Unser Don Quijote besitzt durchaus Don Juan-Qualitäten; gefühlt alle zwei Wochen erobert er das Herz einer neuen Frau im Sturm. Diese Damen sind allesamt deutlich jünger, wesentlich besser aussehend und bereit, für Jens alles aufzugeben.

Die Frage, die mich schon im Hinblick auf die (ebenfalls viel jüngere, nicht auf den Kopf gefallene, sehr gut aussehende, große und schlanke) Ex-Verlobte Jenny umtrieb, stellt sich mir, wie wahrscheinlich allen Frauen liebenden Männern vor dem Bildschirm, erneut und immer wieder: Warum??? Wie macht der das bloß? Jens ist alles andere als ein Model. Er hat weder Geld noch Macht. Er will die Welt nicht mit bahnbrechenden Ideen oder Idealen verändern, besitzt keinerlei funkelndes Genie. Ist das dann dieser berühmte Charme, von dem immer alle reden? Zugegeben – den hatte ich mir auch anders vorgestellt.
[Im Übrigen ist es mir ein absolutes Rätsel, wieso Jens noch nicht die Eingebung hatte, Flirt-Seminare anzubieten. Bescheuerter als das, was er sonst schon alles ausprobiert hat, wäre das nun wirklich nicht.]

Jens´ stürmische Beziehungen verlaufen stets nach dem auch schon von der Jenny-Story bekannten Muster: Am Anfang verknallt er sich „heftig“ („Mit der xy… das ist schon… heftig!“ hören wir ihn ein ums andere Mal sagen), kann sich „alles vorstellen“ und spürt dementsprechend den Drang, sein ganzes Leben umzuschmeißen. Wie einen Teenie lässt ihn die jeweils angebetete Dulcinea im Liebesreigen taumeln und alles andere (Termine, Geschäfte, den kleinen Sohn…) vergessen. Doch Wolke 7 produziert eher früher als später heftige Gewitter; ein seifenoperreifes Spektakel aus Enttäuschung, Zoff, Tränen und Wut lässt nie lange auf sich warten.

Das hat unser Traum-Insulaner nun von seinem glorreichen Ritt ins Abenteuer, Pech im Spiel, Pech in der Liebe, während seine daheimgebliebenen Angehörigen sich resignierend damit abzufinden versuchen, dass er wohl den Verstand verloren hat. Jens wirkt auf sie wie ein Getriebener. Ständig scheint er gegen irgendetwas anzukämpfen. Es können eigentlich nur imaginäre Riesen sein.
Wie er so vor der Kamera sitzt, das zerknitterte Hemd immer weiter aufgeknöpft, die Augenränder unter dem müden Hundeblick immer größer werdend, und sich selbst langsam als Gestrauchelten begreift, ist er wahrhaftig ein Ritter von der traurigen Gestalt.

 

Durchbruch durch ein gebrochenes Selbst

Man könnte also denken: Jens ist kläglich bei dem Versuch gescheitert, in die Fußstapfen der von ihm verehrten Glücksritter zu treten. Wer so denkt, hat allerdings den entscheidenden Twist verpasst. Denn in Wirklichkeit wird Jens, indem er vom Fernsehen begleitet kläglich bei dem Versuch scheitert, in die Fußstapfen der von ihm verehrten Glücksritter zu treten, durch diese Story selbst erfolgreich zum Glücksritter.
Beredter Ausdruck dieses schwindelerregend paradoxen Faktums: Jens feiert seinen endgültigen Durchbruch als „Künstler“ mit einer Spelunken-Hymne, deren Refrain „Geld weg, Frau weg, Laden weg – schallalala alles weg! Geld weg, Frau weg, Laden weg – ich bin pleite, aber sexy!“ lautet.

Die Menschen kennen ihn, sie haben seine Abenteuer bei „Goodbye Deutschland“ verfolgt. Begeistert sprechen sie ihn darauf an. Mehr noch, sie lieben ihn geradezu. Sie wollen Autogramme, sind ihm zugetan und machen ihm – obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten – die tollsten Angebote. Mindestens ebenso wichtig wie die Leute, die ihn mögen, sind die nicht minder vielzähligen, die ihn so richtig sch…recklich finden, weil er somit die Nr.1 Top-Qualität eines richtigen TV-Helden besitzt: er „polarisiert“.

An diesem Punkt wird es Zeit für einen im Grunde längst überfälligen Sancho Panza. Fortan steht dem eher gedrungenen Jens daher ein gigantisch langer Mensch mit dem sinnigen Spitznamen „Hightower“ zur Seite. Dieser gutmütige Riese macht den Job des Bodyguards und Kindergärtners sicher nicht, weil er unseren Ballermann-Barden für einen aussichtsreichen Entertainer hält. Vielleicht braucht er das Geld. Vor allem aber denke ich, dass er denkt: Man wird Jens niemals vor dem Schlimmsten (sich selbst) bewahren können, womöglich aber vor dem Zweit- bis Zweitausendschlimmsten (den vielen kleinen und großen Kollateralschäden des Jens-Seins). Wenn er sich z.B. partout nicht davon abbringen lässt, sich in der ein oder anderen Höhle des Löwen der Bestie namens Publikum zum Fraß vorzuwerfen, dann kann man zumindest Letzteres davon abhalten, ihn mit Bierflaschen zu erschlagen. Es reicht, wenn sie ihm den blanken Hintern oder den Stinkefinger entgegenstrecken.

Betrachtet man also noch einmal von Neuem, dieses Mal durch das mehrfach gebrochene Objektiv der „Reality“ TV-Erzählweise, wie Don Jenser seinen Weg macht, bleibt als Urteil unterm Strich: das Stolpern und auf-die-Nase-Fallen läuft.

 

Wende ins Beschauliche durch die wahre Liebe?

Oder liefe. Wenn nicht ausgerechnet jetzt, wo wir nur das Abenteuerlichste von unserem Helden erwarten, der gute Jens uns erneut ein Schnippchen schlagen würde. Ein Schnippchen hin zu etwas, womit wir bei ihm wirklich am allerwenigsten gerechnet hätten, nämlich Bodenständigkeit. Klar, Bodenständigkeit in einer ganz eigenen Jens-Interpretation des Begriffs, aber dennoch.

„Schuld“ ist, mal wieder, eine Frau. Eine Frau, von der wir erst einmal recht lange nichts erfahren, weil er sie nicht gleich mit vor die Kamera zerrt. Und das, obwohl die beiden sich buchstäblich vor den Augen des Kamera-Teams kennengelernt haben, bei einem Auftritt des sächsischen Sängerknaben im denkwürdigen Delmenhorst. [Guck mal RTL, ich kann auch Alliteration!] Dort sprach die zukünftige Frau an seiner Seite ihn mit dem großartigen Unflirt-Spruch an, sie finde ihn „Scheiße, aber mutig!“ Einen besseren Auftakt für eine Romanze kann es kaum geben. Und so nahm das Schicksal denn auch seinen Lauf.

Heute lebt besagte Herzensdame, im Folgenden „Daniela“ genannt, mit ihrem Jenser auf Mallorca und erwartet nicht nur ein Kind von ihm, sondern gleich Zwillinge. Rafft man die Jens-und-Daniela-Story dergestalt, klingt sie zunächst nach dem üblichen Irrsinn. Eine Prise davon darf auch nicht fehlen, schließlich handelt es sich immer noch um Jens Büchner, und pure Vernunft darf sowieso niemals siegen.

Aber, aber, irgendwas ist anders… Vermeintliche Kleinigkeiten, die sich zu einer ernstzunehmenden Veränderung summieren.

Daniela unterscheidet sich von ihren Vorgängerinnen in einem zunächst oberflächlich anmutenden Punkt. Sie ist Jens altersmäßig um einiges näher, eine gestandene Frau mit beiden Beinen auf der Erde. (Dass sie sich auf Jens einlässt, scheint dem zu widersprechen, aber Menschen sind eben wandelnde performative Selbstwidersprüche.) Bei ihr scheint es Don Juan-Jens Quijote nicht nur um das Äußere zu gehen. Sie ist nicht sein Statussymbol, das er von einer öffentlich ausgetragenen peinlichen Beziehungskrise in die nächste schubst. Vielmehr können wir uns des Eindrucks nicht erwehren, dass sie ihn im Griff hat. Und dass er Gefallen daran findet. Selbst wenn das bedeutet, dass er sich auch einmal kümmern, unbequeme Dinge erledigen oder Verantwortung übernehmen muss. Etwa für Danielas drei Kinder, in die er sich gleich mitverliebt hat. So kannten wir ihn noch gar nicht, hatte er sich doch bisher vor der Verantwortung für die eigenen drei Kinder eher herumgedrückt.

Auch Jens 24/7 Rampensau-Verhalten ist nicht mehr dasselbe. Allein dass er Daniela so lange vor der Öffentlichkeit verschont hat, wirkt verdächtig. Außerdem mag er zwar weiterhin quatschige Aktionen bringen, z.B. sich anlässlich eines Badenixen-Beauty-Contests in einen Meerjungfrauen-Schwanz (heißt das so?) zwängen oder des Nächstens in einschlägigen Diskos schiefe Töne trällern.

Aber irgendwie scheinen sich seine Haltung dazu und seine Sicht darauf gewandelt zu haben. Das heitere Vagabunden-Dasein ist nicht mehr sein ganzes Leben, nicht mehr die für ihn einzig mögliche Existenzform, in der er vollkommen aufgeht. Statt mittendrin zu sein scheint er fast schon mit dem distanzierten Blick des Zuschauers auf seine eigene Performance zu schauen, ein bisschen so wie wir. Wenn er ins Flugzeug zu seinem nächsten Auftritt steigt, freut er sich schon darauf, nach Hause zu seiner immer größer werdenden Familie zurückzukehren. Er geht auf die Bühne wie andere ins Büro.

Ob Jens auf seine alten Tage klar wird, dass Glücksritter auch nur ein Job ist – ein immens anstrengender noch dazu?


Epilog

Dschungelcamp 2017 – Mallorca Jens Büchner ist dabei!

Wenn wir ehrlich sind, haben wir es doch alle geahnt: Stabilität und Bodenständigkeit ist Jens´ Sache nicht. Nun wissen wir es mit Bestimmtheit. Der Schleier seiner Unvernunft und vermarktbaren Narretei hat sich nicht gelüftet. Ein Glück für RTL!

Denn der krächzige Stolperbarde unserer Herzen nimmt ab diesem Freitag, dem 13. (ja, ernsthaft!) am „Dschungelcamp“ des Kölner Senders teil. Damit erklimmt er den Olymp des Glücksrittertums, zugleich Gipfel und Tiefpunkt einer nicht steil, dafür umso schräger verlaufenden C-Z-Sternchen-Karriere.

Sollte man ihm jetzt dazu gratulieren und ihm alles Gute im Kampf um die Krone des Dschungelkönigs wünschen?
Ein Sangesspruch des Don Jens höchstselbst scheint mir als Schlammschlacht-Motto da schon passender: „Augen zu und durch die Nacht!“

 

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